Geschichte
Gegründet wurde der Stammtisch im Jahr 2016, nach dem sich leider der Eldaringstammtisch Leipzig aufgelöst hatte. Zu Anfang waren
wir gerade mal zwei drei Personen, doch mit der Zeit wuchs die Gruppe deutlich an, so dass wir nach wenigen Monaten plötzlich zu zehnt
beim Treffen saßen. Schon Ende 2016 konnten wir dann gemeinsam unsere erste Wintersonnenwende feiern, welche viel Anklang fand.
Wie sich zeigte, sind Heiden jedoch sehr individuell und haben oftmals verschiedene Meinungen. Sei es nun um das Ausleben des
Glaubens, die Ziele der Gruppe oder seien es organisatorische Dinge. So kam es, dass Spannungen aufkamen, die letztlich nicht durch
Gespräche gelöst werden konnten. Es kam zum Streit und der anschließenden Spaltung, so dass eine weitere heidnische Gruppe entstand.
Diese organisierte sich von nun an selbst, während der Heidenstammtisch Leipzig sich neu aufstellte. Wir sehen dies positiv, denn
nun haben Heiden aus dem Leipziger Raum mehr Auswahl, wo sie ihren Glauben ausleben möchten.
Über die Jahre hinweg kamen und gingen viele Interessenten. Manch einer schnupperte nur kurz rein, manch einer begleitete uns über längere Zeit
und wird bis heute vermisst und in guter Erinnerung behalten. Mittlerweile hat sich eine feste Gruppe zusammen gefunden, die eine gemeinsame
Basis hat, in der Respekt und Anerkennung füreinander vorhanden sind, in der Sympathie vorhanden ist und in der man sich wunderbar ergänzt.
Jeder beteiligt sich so, wie er kann, bringt Ideen und Vorschläge ein, arbeitet Rituale aus, hilft bei der Umsetzung oder ist einfach nur da,
tauscht sich aus und gibt dem Stammtisch damit Inspiration und Leben. Das Projekt Heidenstammtisch ist damit endlich das geworden, was
es in den Augen seiner Initiatoren werden sollte: eine individuelle und bunte Truppe, in der man vorurteilsfrei seinen heidnischen Glauben
ausleben kann, sich gerne trifft und ein Stück Heidentum in Leipzig lebendig werden lässt.